Die neue Skulptur des LMFs trägt den Namen Polyphonia
Der Gewinner der Namen steht fest: Die neue Skulptur des Landes-Musik-Festivals (LMF) trägt den Namen Polyphonia – gewählt von der Festival-Community auf Social Media. Zahlreiche Musikbegeisterte haben in den vergangenen Wochen Vorschläge eingereicht und abgestimmt. Der Name stammt vom Sängerbund Obergrombach, der sich über die meisten Stimmen freuen durfte.
Die Skulptur wurde von Berthold Schwartekopp geschaffen, einem Künstler, der für seine detailreichen Holzarbeiten bekannt ist. Bis zu 150 Schichten aus 6,5 Millimeter starkem Birkensperrholz wurden präzise geschliffen, in Form gebracht und mit farbiger Lasur veredelt. Dadurch bleibt die natürliche Holzstruktur sichtbar und verleiht dem Werk eine besondere Vielschichtigkeit – ein passendes Sinnbild für die Vielfalt der Amateurmusik, die beim Landes-Musik-Festival auf den Bühnen erklingt.
Inspiriert ist die Skulptur vom traditionellen „Notenstrauß“, einem wiederkehrenden Symbol im Erscheinungsbild des LMF und des Landesmusikverbands. Schwartekopp interpretiert dieses Motiv neu, mit moderner Formensprache und räumlicher Tiefe. Damit verbindet Polyphonia Tradition mit einem zukunftsweisenden Design.
Für die Benennung der Skulptur startete das LMF Anfang August einen öffentlichen Aufruf über seine Social-Media-Kanäle. Zwei Wochen lang konnten kreative Namensvorschläge eingereicht werden, anschließend folgte eine Abstimmung über die Favoriten. Der Vorschlag „Polyphonia“ setzte sich dabei klar durch und wird nun offiziell den Klangkörper des Festivals repräsentieren.
Mit Polyphonia erhält das Landes-Musik-Festival nicht nur ein neues Wahrzeichen, sondern auch ein Symbol, das die Vielfalt und Lebendigkeit der Amateurmusik in Baden-Württemberg unterstreicht.